Der gute Mensch von Sezuan

Der gute Mensch ist ... überall?
Das Hoftheater Bergkirchen zu Gast in der Realschule

Einen besonders anschaulichen und lebendigen Literaturunterricht erhielten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen am Freitag vor den Ferien: Das Hoftheater Bergkirchen spielte in der Turnhalle der Realschule das Stück „Der gute Mensch von Sezuan“ von Berthold Brecht.
Ein hoch gehängter Maschendrahtzaun zwischen den Zuschauern und den Akteuren trennt beide voneinander ab. Alte Tonnen und Kisten stehen wie zufällig im Raum. Zwischen den Fassaden aus grauem Recycle-Vlies spiegelt eine Projektionswand Szenen von fremden Orten wider: Slums irgendwo in Asien, Containersiedlungen, ein Flüchtlingsboot im offenen Meer – ein vermeintlich flüchtiger Bilderreigen wie er uns tagtäglich begegnet. Die Bühnenbildnerin Ulrike Beckers zieht die Zuschauer in ein fernes Land und bedient damit Verfremdungseffekte des epischen Theaters von Berthold Brecht.

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Theatrale Lesung

Beeindruckende theatralische Lesung: „Der gelbe Vogel“

An zwei Tagen hatten die 7., 8. und 9. Klassen der Further Realschule die Möglichkeit, an einer theatralischen Lesung teilzunehmen. „Der gelbe Vogel“, ein Theaterprojekt in Roding nach dem gleichnamigen Buch, wurde den Interessierten dabei eindrucksvoll vorgestellt.Theatrale Lesung

Herr Fischer, der Regisseur, sowie Frau Schweinstädter, die Textschreiberin, und der Hauptdarsteller des Stückes begeisterten die Schüler.

Das Stück behandelt das Flüchtlingsgeschehen während des Zweiten Weltkrieges. Es spielt in New York, im Stadtteil Queens, in dem Alan, ein Schlagballbegeisterter Junge, wohnt. Er trifft auf ein französisches Mädchen namens Naomi, das aus Europa in die Vereinigten Staaten geflohen ist und schreckliche Dinge erlebt hat. Er hält sie für verrückt, doch die Eltern versuchen, ihm begreiflich zu machen, welche Gräueltaten im Nationalsozialismus geschehen. Alan soll sich mit der verschüchterten Französin anfreunden, doch darauf hat er keine Lust.....

Wie die Geschichte weitergeht, werden die Schüler Ende Januar im Theater bestaunen dürfen. Doch eines ist klar - das Thema trifft den aktuellen Zeitgeist und bringt die Schüler zum Nachdenken.

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Autorenlesung

Eine spannende Geschichte der Indianer

Mit ihrer Erstveröffentlichung „Das Erbe der Aravaipa Indianer“ gab Kerstin Wollinger den 5. und 6. Klassen der Staatlichen Realschule Furth im Wald einenAutorenlesung 12 15 spannenden Einblick in einen geheimnisvollen Indianerstamm.

Die Ideen für das Buch hatte sie auf einer Reise durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Durch Zufall stieß sie auf diese Ureingeborenen und begann, Nachforschungen anzustellen. Mit viel Spannung berichtete die Autorin von dem Protagonisten Tom, der ins weit entfernte Arizona ziehen muss. Hier gefällt es ihm anfangs überhaupt nicht und auch seine Nachbarn sowie die Schüler in der Schule kann er nicht leiden. Als er seine Umzugskartons auspacken will, hört er das erste Mal Geräusche. Und diese beschäftigen ihn - denn auch in der Schule vernimmt er eines Nachmittags dieselben Laute. Gemeinsam mit seinem Kameraden Mickey und Isabell versucht er, diesen nachzugehen. Sie gelangen in einen Bunker unter der Schule und als plötzlich dort auch noch das Mädchen Isabell verschwindet, beginnt die Sache immer mysteriöser zu werden.....

Gebannt lauschten die Schüler den Worten von Frau Wollinger und sie hatten auch im Anschluss noch einige Fragen. Doch das Rätsel um das „Erbe der Aravaipa Indianer“ gilt es nun, selbst herauszufinden.

Die Schüler waren sich jedenfalls einig, dass dies ein lesenswertes Buch ist.

Verfasserin: Claudia Hannes

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