Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die Gedenkstätte des im Mai 1938 errichteten Konzentrationslagers Flossenbürg war am 30.10.2015 zusammen mit den Lehrkräften Frau Mühlbauer, Frau Blab, Frau Hannes, Frau Lausser und Herrn Zelzer das Ziel der zehnten Klassen der Staatlichen Realschule Furth im Wald. Das Arbeitslager am Rande des nördlichen Oberpfälzer Waldes belieferte das gesamte damalige Deutsche Reich mit Granit aus dem örtlichen Steinbruch. Etwa 100.000 Menschen aus 47 Nationen arbeiteten bis März 1945 als Häftlinge unter grausamsten Bedingungen im Konzentrationslager Flossenbürg oder in einem seiner Außenlager. Darunter befanden sich 84.000 Männer, 16.000 Frauen und sogar Kinder.

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Regensburg im Mittelalter

Am 21. Juli machten sich die siebten Klassen der Realschule Furth im Wald gemeinsam mit den Geschichtslehrern auf den Weg nach Regensburg, um dort bei einer Stadtführung die Besonderheiten des mittelalterlichen Regensburgs kennen zu lernen.

Dabei gingen sie der Frage nach, wie aus dem römischen Castra Regina eine der wichtigsten Städte Europas wurde. Nach der Ankunft in Stadtamhof ging es für die drei Klassen sofort mit der Erkundung los. Hierbei standen die Steinerne Brücke, der Dom sowie das alte Rathaus und natürlich auch die vielen engen Gassen auf dem Programm, die seit dem Mittelalter bis heute das Stadtbild von Regensburg prägen. Die Schüler konnten ihr Wissen über den Aufbau und die Bedeutung der mittelalterlichen Stadt wiederholen und gespannt den bekannten Sagen, die die Stadtführer zur Entstehungsgeschichte der Steinernen Brücke und des Doms zu erzählen hatten, lauschen.

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Steinzeitleben

Projekt „Experimentelle Archäologie“ mit den 6. Klassen: Zurück in die Steinzeit

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Auf großen Anklang stieß der „Steinzeit-Tag“ der sechsten Klassen, bei welchem die SchülerInnen einen fundierten Einblick in die experimentelle Archäologie erhielten.

Zunächst führte sie der Archäologe Herr Breindl, ein Fachmann auf diesem Gebiet, mit einem Diavortrag in die steinzeitliche Welt ein. Er erklärte, woher man heute etwas über das Leben in der Zeit vor ca. 7000 Jahren weiß und dass Ausgrabungen von Siedlungsresten und Gräbern Auskunft über unsere Vorfahren geben. In der Nähe von Straubing gab es einen Steinzeitfriedhof. Den Toten wurden Schmuck, Waffen und Nahrungsmittel mit ins Grab gegeben. Bei manchen Fundstücken war nicht klar, wozu sie dienten. Hier beginnt die Aufgabe der experimentellen Archäologie. Durch Ausprobieren findet man heraus, was die Menschen in der Jungsteinzeit z.B. aus Donauschnecken machten oder wie aus Birkenrinde ein Universalkleber der Steinzeit (Birkenteer) hergestellt wurde. Birkenpech herstellte. Ganz besonders wichtig für unsere Vorfahren war das Feuer: Man brauchte es als Lichtquelle, um wilde Tiere zu vertreiben oder sich zu wärmen. Herr Breindl führte den SchülerInnen vor, wie die Steinzeitmenschen Feuer machten, indem er einen Feuerstein an Pyrit (Katzengold) schlug, so dass Funken entstanden, die dann auf abgeschabten Zunder übersprangen. Um zu beweisen, dass die Feuersteinklinge auch wirklich scharf war, wurde einem Schüler, der sich freiwillig gemeldet hatte, damit ein Büschel Haare abgeschnitten.

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