Riesenadventskalender

Ein Fenster für den Adventskalender im alten Amtsgericht

Die Stadt Furth im Wald setzte heuer die Idee von Ingrid Heiduk um und stelle das Gebäude des alten Amtsgerichts gegenüber vom Rathaus als Adventskalender zur Verfügung. Da das schöne alte Haus 23 Fenster und eine Tür besitzt, eignet es sich natürlich besonders gut, für diese vorweihnachtliche Aktion, bei der viele Vereine, Künstler und Schulen aufgefordert wurden, mitzuwirken.

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Auch unsere Schule gestaltete ein Fenster für Ostbayerns größten Adventskalender. Im Kunstunterricht wurde in drei Klassen darüber beraten, wie man das Fenster gestalten könnte. Daraus kristallisierten sich drei Vorgaben heraus: Da sich das Fenster im dritten Stock, rechts außen, Nr. 9, befindet, war offensichtlich, dass das Bild über klare Linien und deutliche Bildflächen verfügen muss. Der Inhalt des Bildes sollte den Lebensbereich der Schüler unserer Schule betreffen, also Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, natürlich mit Haustier oder Familie oder Freunden. Und das Bild muss etwas Weihnachtliches darstellen. Die Situation am Fenster bietet dafür natürlich schon an sich besondere Reize und die Schüler und Schülerinnen experimentierten mit Ansichten in eine Stube, aus einem Zimmer, angeleuchtet von der Straße oder beleuchtet in der Rückansicht beim Blick aus dem Fenster. Auch der Bezug zum Betrachter von der Straße wurde in Erwägung gezogen. Letztendlich war es den Schülern natürlich auch möglich, Winterszenen aus ihrem Alltag einzubringen.

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 6b, 6c und 7b gestalteten dazu viele Vorschläge, wobei letztendlich, die Entscheidung war nicht leicht, in jeder Klasse drei Favoriten ausgewählt wurden und daraus wiederum das Bild, das am besten die Prämissen erfüllte.

Sebastian Rickl aus der 6c übernahm die Gestaltung des großen Bildes auch gerne und stellte es an einem Nachmittag im Werkraum her. Knapp vier Stunden brauchte er, um das Bild auch exakt auf die vorgrundierte Platte zu übertragen. Da der zwölfjährige Schüler auch privat gerne malt und zeichnet, machte es ihm enormen Spaß, mit Acrylfarben und dicken Pinseln zu hantieren. Mit seinem Ergebnis war er sichtlich zufrieden, und die Menschen der Stadt Furth im Wald konnten sich an der warmen und behaglichen Ausstrahlung dieses Adventsfensterchens erfreuen. Geöffnet wurde das Fensterchen am Vorabend des 9. Dezember, also am Montag, den 8. Dezember pünktlich zum Glockenspiel um 18.00 Uhr, was sich auch einige Schüler der Realschule nicht entgehen ließen.

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