„Mentor Sport nach 1“: Realschule Furth hat drei Mentoren

Elisabeth Smilowski, Daniela Hewer und Argjira Gashi wurden am Mittwoch offiziell zu „Mentoren Sport nach 1“ an der Further Realschule ernannt.

Elisabeth Smilowski, Argjira Gashi und Daniela Hewer (v.li.) sind „Mentoren Sport nach 1“ für Volleyball an der Further Realschule. Als Betreuungslehrkraft fungiert Sportlehrer Erwin Lamecker (re.), die „Vereidigung“ nahm Schulleiter Andreas Hoffmann vor (li)

„An der Schule Sport treiben, ganz ohne Lehrer!?“ Was zunächst etwas „komisch“ anmutet ist seit einigen Jahren Praxis an vielen bayerischen Schulen. Ermöglicht wird dies durch das von den Schulbehörden geförderte Projekt „Mentor Sport nach 1“: Ausgewählte Schüler übernehmen dabei Verantwortung und leiten in den Pausen oder in Freistunden am Nachmittag ein freies, im Unterschied zum Sportunterricht nicht angeleitetes und selbstorganisiertes Sporttreiben in bestimmten, dafür besonders geeigneten Sportarten. Die Aufgaben des „Mentors Sport nach 1“ beschränken sich dabei vor allem auf die Übernahme organisatorischer Belange. Dem Mentor steht beratend eine Lehrkraft als Betreuer zur Seite.

Dieses Schuljahr leiten Elisabeth Smilowski, Daniela Hewer und Argjira Gashi aus der Klasse 9c zwei Volleyballgruppen am Montag- und Dienstagnachmittag. Als betreuende Lehrkraft fungiert Sportlehrer Erwin Lamecker. Am gestrigen Mittwoch fand im Direktorat die „Vereidigung“ statt. Dabei erhielten die Schülerinnen aus der Hand von Schulleiter Andreas Hoffmann die offizielle „Ernennungsurkunde“ in Form eines Zertifikats. Außerdem wurden die Mädchen noch mit den entsprechenden T-Shirts ausgestattet, die sie für alle ihre Mitschüler auch optisch deutlich als Mentoren kennzeichnen. Hoffmann dankte bei dieser Gelegenheit den Schülerinnen für ihre Bereitschaft, in ihrer Freizeit zusätzlich Verantwortung zu übernehmen und wünschte ihnen zu ihrer Tätigkeit viel Glück und einen verletzungsfreien Verlauf.

 

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