Theatrale Lesung

Beeindruckende theatralische Lesung: „Der gelbe Vogel“

An zwei Tagen hatten die 7., 8. und 9. Klassen der Further Realschule die Möglichkeit, an einer theatralischen Lesung teilzunehmen. „Der gelbe Vogel“, ein Theaterprojekt in Roding nach dem gleichnamigen Buch, wurde den Interessierten dabei eindrucksvoll vorgestellt.Theatrale Lesung

Herr Fischer, der Regisseur, sowie Frau Schweinstädter, die Textschreiberin, und der Hauptdarsteller des Stückes begeisterten die Schüler.

Das Stück behandelt das Flüchtlingsgeschehen während des Zweiten Weltkrieges. Es spielt in New York, im Stadtteil Queens, in dem Alan, ein Schlagballbegeisterter Junge, wohnt. Er trifft auf ein französisches Mädchen namens Naomi, das aus Europa in die Vereinigten Staaten geflohen ist und schreckliche Dinge erlebt hat. Er hält sie für verrückt, doch die Eltern versuchen, ihm begreiflich zu machen, welche Gräueltaten im Nationalsozialismus geschehen. Alan soll sich mit der verschüchterten Französin anfreunden, doch darauf hat er keine Lust.....

Wie die Geschichte weitergeht, werden die Schüler Ende Januar im Theater bestaunen dürfen. Doch eines ist klar - das Thema trifft den aktuellen Zeitgeist und bringt die Schüler zum Nachdenken.

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Autorenlesung

Eine spannende Geschichte der Indianer

Mit ihrer Erstveröffentlichung „Das Erbe der Aravaipa Indianer“ gab Kerstin Wollinger den 5. und 6. Klassen der Staatlichen Realschule Furth im Wald einenAutorenlesung 12 15 spannenden Einblick in einen geheimnisvollen Indianerstamm.

Die Ideen für das Buch hatte sie auf einer Reise durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Durch Zufall stieß sie auf diese Ureingeborenen und begann, Nachforschungen anzustellen. Mit viel Spannung berichtete die Autorin von dem Protagonisten Tom, der ins weit entfernte Arizona ziehen muss. Hier gefällt es ihm anfangs überhaupt nicht und auch seine Nachbarn sowie die Schüler in der Schule kann er nicht leiden. Als er seine Umzugskartons auspacken will, hört er das erste Mal Geräusche. Und diese beschäftigen ihn - denn auch in der Schule vernimmt er eines Nachmittags dieselben Laute. Gemeinsam mit seinem Kameraden Mickey und Isabell versucht er, diesen nachzugehen. Sie gelangen in einen Bunker unter der Schule und als plötzlich dort auch noch das Mädchen Isabell verschwindet, beginnt die Sache immer mysteriöser zu werden.....

Gebannt lauschten die Schüler den Worten von Frau Wollinger und sie hatten auch im Anschluss noch einige Fragen. Doch das Rätsel um das „Erbe der Aravaipa Indianer“ gilt es nun, selbst herauszufinden.

Die Schüler waren sich jedenfalls einig, dass dies ein lesenswertes Buch ist.

Verfasserin: Claudia Hannes

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Bonjour, ça va? - Guten Tag, wie geht‘s?

Französisch-Schüler der 10. Klasse der Realschule zu Gast an der Grundschule

Zum 56. Mal wurde in diesem Jahr der Abschluss des deutsch-französischen Freundschaftsabkommens, des sogenannten Élysée-Vertrages, durch Konrad Adenauer und Charles De Gaulle gefeiert.

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Delf Diplome an erfolgreiche Realschüler verliehen

2019 ist für Frankreich und Deutschland ein besonderes Jahr. Staatspräsident Emmanuel Macron und Angela Merkel betonten durch die Unterzeichnung des Aachener Vertrages die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und knüpften noch einmal an die erfolgreichen und wichtigen Bemühungen ihrer berühmten Vorgänger Konrad Adenauer und Charles De Gaulle um eine Ännäherung der ehemaligen Kontrahenten an.

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Deutsch-Französischer Tag 2018 an der Realschule Furth im Wald

Am 22. Januar findet seit 15 Jahren der Deutsch-Französische Tag/ Journée franco-allemande statt. Dieser wurde 2003 anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrages vom damaligen französischen Präsident Jacques Chirac und dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder initiiert, um die Jugendlichen aus den beiden Nachbarländern einander näherzubringen. So dient dieser Tag vor allem der Werbung für die Partnersprache oder der Begegnung mit kulturellen Gegebenheiten des Nachbarlandes.

Der besondere Tag ist auch an der Realschule Furth im Wald seit Langem eine feste Institution. Und so begingen die Französischklassen der beiden Französischlehrkräfte Frau Eibl und Frau Frädrich den Deutsch-Französischen Tag, La Journée franco-allemande in besonderer Weise.

Die Klasse 7c, die die französische Sprache seit September des laufenden Schuljahres erlernt, setzte sich vertieft mit einem Aspekt des alltäglichen Lebens, dem petit-déjeuner, auseinander. So stand nicht nur die Begegnung mit dem typischen Wortschatz für das in Frankreich zelebrierte Frühstück im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst charakteristische Lebensmittel wie croissants, baguettes oder jus d´orange mitbringen und die Klasse veranstaltete ein gemeinsames petit-déjeuner.

Auch die Klasse 9c/3, die sich nun im dritten Lernjahr befindet, beschäftigte sich mit einem für Frankreich besonderem Merkmal: den in Frankreich ausserordentlich beliebten Comics, den bandes dessinées (BD). Über mehrere Stunden hinweg recherchierten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen online auf französischen Websites zu diesem Thema. Am Ende des Projekts stand eine Präsentation der Ergebnisse im Mittelpunkt. So wurden etwa bedeutende BDs, wie Astérix oder Tintin vorgestellt. Eine weitere Gruppe informierte sich über die langue de la BD. Sie stellte die französischen Termini für Sprechblase (une bulle), Pannel (un panneau) und weiteren wichtigen Begriffen vor. Drei Schülerinnen und Schüler beleuchteten die häufig auftretenden lautmalerischen Äußerungen in französischen Comics und deren Bedeutung. Eine andere Gruppe präsentierte wichtige Fakten zu dem in Frankreich bedeutenden Festival de la bande dessinée in Angoulême. Die Ergebnisse der Präsentationen können nun in der Aula in Augenschein genommen werden.

Die 10. Klasse hatte sich mit dem französischen Schulsystem beschäftigt und dies mit dem deutschen verglichen. Für die Jugendlichen ist der deutsch-französische Tag ist auch deswegen immer ein besonderer Tag, weil zu diesem Zeitpunkt jedes Jahr die DELF- Diplome verliehen werden. Die Schüler der jetzigen 10c/3 nahmen fast geschlossen an der DELF Prüfung 2017 teil und waren alle erfolgreich. Sie bekamen nun von Schulleiter Andreas Hoffmann und der Französischlehrkraft Frieda Frädrich die Diplome überreicht. Beide freuten sich gemeinsam mit den Französischschülern über die sehr guten Ergebnisse bei der anspruchsvollen Prüfung und gratulierten ihnen dazu.

Der Grundgedanke des Journée franco-allemande fand an der Realschule Furth im Wald auch dieses Jahr volle Beachtung: alle Klassen erörterten einen wichtigen Bereich des französischen Alltags und beschäftigten sich mit einem Bereich der Kultur Frankreichs.

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