Sport: Boxen

Boxen ist eine Kampfsportart, bei der sich zwei Kontrahenten unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen. Ziel ist es, möglichst viele Treffer beim Gegner zu erzielen oder diesen durch einen Knockout (= jemanden bewusstlos schlagen) außer Gefecht zu setzen. Die Kämpfer sind gewöhnlich mit gepolsterten Handschuhen ausgestattet und müssen derselben Gewichtsklasse angehören.

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Beim Boxen stehen Fairness und Disziplin im Vordergrund. Durch den Kontakt mit den Vereinskameraden und während Wettkämpfen lernt man Athleten aus vielen anderen Vereinen kennen. Ganz gleich welcher Nationalität sie sind: Boxer respektieren sich gegenseitig! Jeder hat die gleichen Chancen.

Das Boxen hat eine lange Geschichte. Neben dem heutigen MMA und dem Ringen in der Antike, gehört Boxen zu den ältesten Kampfsportarten der Welt. Bereits vor mehr als 7000 Jahren vor unserer Zeitrechnung wurden bei den Olympischen Spielen Faustkämpfe im sportlichen Wettkampf ausgetragen. Mit den heutigen, modernen Boxen hatten diese Kämpfe nur wenig gemeinsam. So gab es beispielsweise keine festgelegte Dauer eines Kampfes sondern es wurde so lange gekämpft, bis ein Rivale nicht mehr weiterboxen konnte oder wollte.

Das Boxtraining ist nicht gewaltorientiert. Es steigert das Selbstbewusstsein und hilft im Alltag überlegter und selbstsicher mit Konfliktsituationen und Gewalt umzugehen. Beim Boxen muss man lernen, sich an Regeln zu halten. Neben den speziellen Boxtechniken wird man ebenfalls mit der Philosophie des Boxens konfrontiert: Treffen und nicht getroffen werden, das ist das oberste Ziel! So berichtet etwa der beim ASV Cham aktive Boxer Tommy Pfeilschifter, dass Boxen eine coole Sportart sei, weil man dadurch seine eigenen Körpergrenzen erforschen könne.

Boxen gehört zweifelsohne zu den populärsten Sportarten überhaupt. Legenden wie Max Schmeling, Muhammed Ali oder Mike Tyson machten das Profiboxen weltweit bekannt.

 Tommy Pfeilschifter, Laura Pirzl

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