Sommersportwoche

7. Klassen in Österreich

Erlebnisreiche Tage bei der Sommersportwoche in Wagrein

Zum fünften Mal wurde in diesem Schuljahr eine Sommersportwoche für Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule Furth im Wald durchgeführt.  Nachdem im Vorjahr das bisherige Resort „Rupertushof“  seine Pforten geschlossen hatte, musste ein neues Quartier gesucht werden. Mit dem Jugendhotel „Saringgut“ in Wagrein hatte man für die diesjährigen Siebtklässler eine ideale Unterkunft gefunden. Die 77 Jungen und Mädchen fühlten sich auf Anhieb in dem hervorragend  ausgestattetem Gebäude mit großzügigen Zimmern und Aufenthaltsräumen sowie Mehrzweckraum und Disco pudelwohl, wobei das gute und reichhaltige Essen ein Übriges tat. Zudem konnten sie sich täglich auf den hauseigenen Sportanlegen wie Fußball- und Beachvolleyballplatz  und Kletterwand austoben.

Vom „Saringgut“ aus starteten die Schüler mit ihren Lehrern Veronika Spieler, Steffi Decker, Andreas Gabriel, Martin Lankes, Stefan Tscherney und Erwin Lamecker aber auch ihre besonderen Gruppen-Unternehmungen.

So wurde die Sommerrodelbahn in Flachau und der Hochseilgarten am Winkler See besucht. Letzterer bot mit drei übereinanderliegenden Etagen und einer Vielzahl von Kletter- und Hangelmöglichkeiten für jeden Schüler individuell gestaltbare Herausforderungen. Mit der Zip-Line ging es zum Schluss zweimal über den See, was sich kein Schüler und auch kein Lehrer entgehen ließ. Ein besonderes Highlight war die Exkursion zur „Wolfsschlucht“.  Ausgestattet mit Overall und Stirnlampe wurde dieses ehemalige Erzbergwerk zu Fuß sowie auf Knien und Händen kriechend erkundet.  Dabei erhielten die Schüler von Bergmann „Ulf“ interessante Informationen zum Bergbau, zur Entstehung der Alpen und zur Geologie der drei wichtigsten Gesteinsarten wie magmatisches -, metamorphes und Sedimentgestein. Außerdem wurde eine „Gedenkminute“ in völliger Dunkelheit (!) abgehalten. Am Mittwochvormittag  ging es mit der Gondel dem Grafenberg, Wagreins Hausberg, hinauf.  Auf dem Plateau boten sich den Realschülern eine Vielzahl weiterer sportlicher Herausforderungen von der Floßfahrt über den Bergsee, dem Kletterwald und der Schaukelwelt bis zur Wanderung auf den Gipfel, dem „Sonntagskogel“ mit 1850 Metern Höhe.

Großen Anklang fand auch der Besuch des Frei- und Hallenbads „Amadè“ am Montag- und Mittwochnachmittag. Der Donnerstag stand hauptsächlich im Zeichen besonderer Aktivitäten, die von den Schülern noch zusätzlich gewählt worden waren. So entschieden sich 17 Schüler, vor allem Mädchen für einen Schnupperkurs im Reiten, andere für einen solchen in Tennis oder Bogenschießen. Mehrere Schüler wollten den festen Boden verlassen und entschieden sich für das Kistenklettern bzw. das Hochklettern an der Boulderwand – beides natürlich mit entsprechender Seilsicherung. Abends wurde dann in der Disco abgerockt. Am letzten Tag startete man noch einen Ausflug zur Liechtensteinklamm, Österreichs schönste und meistbesuchte Klamm. Zurück in der Unterkunft stärkten sich alle noch mit Fischstäbchen, bevor es mit der Ankunft der Tillerbusse auf die Heimreise nach Furth im Wald ging – nicht ohne einen wehmütigen Blick zurück auf eine tolle Sommersportwoche.

DSC01021 DSC00841
Gruppenbild beim Wasserfall am Ende der Liechtenstein-Klamm Eine Schülergruppe  beim Schnupperkurs „Bogenschießen“
DSC00994 DSC00922
Nervenkitzel: Der Hochseilgarten am Winkler See Der Ausflug auf den Grafenberg bot jede Menge Abwechslung wie Boulderwand oder „Slackline“
DSC00872 DSC00979
Spaßig, spannend und lehrreich: Der Besuch der „Wolfsschlucht Beim Kistenklettern schaffte Christoph Kolbeck den Rekord von 12 Bierkisten plus „standup“

 

 

Drucken