Realschüler auf Abschlussfahrt in Kroatien

Klasse 10 a KM lernt die schönen und interessanten Seiten Istriens kennen

In der dritten Schulwoche Ende September hieß es für die 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a KM: „Los geht’s zur Abschlussfahrt nach Kroatien“. Zusammen mit ihren Lehrern Birgit Attenberger und Erwin Lamecker sowie Busfahrer Sepp Kussinger vom Reiseunternehmen Pfeifer machten sie sich am Sonntag um 8.00 Uhr auf zur Ferienanlage „Bi-Village“ nahe Fazana in Istrien.

 

Nach Bezug unserer „Mobilheime“ und dem Abendessen wurde natürlich gleich der Meeresstrand mit seinem kristallklaren Wasser besucht. Am Montag ging es in die Region „Punta“ zur äußersten Südspitze Istriens. In einer mehrstündigen Wanderung wurde der Nationalpark Kap Karmenjak mit seiner einmaligen Pflanzen- und Vogelwelt und seinen wunderschönen Buchten und Aussichtspunkten erkundet. Der zweite Tag führte die kleine Reisegruppe nach Lovran, einem bekannten Luftkurort und Seebad, dessen Name sich vom kroatischen Namen für Lorbeer ableitet. Auf einer wunderschönen „Uferpromenade“ schlenderten die Realschüler entlang der Küste bis nach Opatija. Dieses noble Seebad in der Kvarner Bucht gilt als einer der ältesten Fremdenverkehrsorte Kroatiens und wurde bereits zu Römerzeiten und auch zu Zeiten der Kaiserin „Sissi“ als Erholungsort für die gehobene Gesellschaft genutzt. Da es während dieses Ausflugs zunehmend diesiger und “kühler“ wurde, wagten nur wenige Mädchen und Jungen ein Bad am Strand des Zielortes. Sonniges und warmes Wetter erwartete die Further aber wieder am Mittwoch, dem dritten Tag der Reise. Gegen Mittag wurde Pula, der von der Einwohnerzahl her (60000 ) größte Ort und kulturhistorische Mittelpunkt Istriens. Die Schüler und Lehrer konnten bei der zweistündigen Stadtführung viele interessante Sehenswürdigkeiten bewundern, allen voran natürlich das noch gut erhaltene, weil Gott sei Dank vor dem Abbau und Abtransport, bewahrte römische Amphitheater. Die Ausflügler staunten nicht schlecht über die vielen modernen Einrichtungen, die die „Wettkampfarena“ in der Vergangenheit vorzuweisen hatte, z.B. ein ausgeklügeltes Bewässerungs- und Beschattungssystem. Auch heute noch werden die „Ruinen“ für Feste, Theater und Konzerte genutzt. Nach der Führung durften die Abschlussschüler in Kleingruppen losziehen um selbstständig weitere Erkundungen und Besichtigungen vorzunehmen. Fast alle nutzten diese Gelegenheit um mehr oder weniger wertvolle Souvenirs für ihre Lieben zu Hause zu erwerben. Sehr gefragt war hier das regionale Olivenöl, welches als bestes des gesamten Mittelmeerraumes zählt. Am Abend nutzten die Further das schöne Wetter aus und nahmen ein ausgiebiges Meerbad im Strandabschnitt von „Bi-Village“. Der letzte Tag gehörte Rovinj, dem Venedig Kroatiens mit seinen direkt am Meer gelegenen Häusern, den wunderschönen engen Gässchen und tollen Strandabschnitten. Natürlich durfte ein Besuch der Kirche mit dem Grab der heiligen Euphemia nicht fehlen. Eine riesengroße drehbare Statue der Märtyrerin ziert den Kirchturm, wobei bei schönem Wetter der Blick der Statue dem Meer zugewandt sein soll, bei schlechtem Wetter soll sich der Blick dagegen landeinwärts umkehren. Gegen 16.00 Uhr hieß es dann Abschied zu nehmen. Busfahrer Sepp holte die Schüler und Lehrer direkt am Hafen ab und brachte sie in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages sicher in die Heimat nach Furth im Wald zurück.

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