Sommersportwoche in Wagrain

7. Klassen in Österreich: Erlebnisreiche Tage bei der Sommersportwoche in Wagrain

Die Sommersportwoche der Further Realschule ist für die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe das Highlight zum Schuljahresende hin. Insgesamt 70 Jungen und Mädchen hatten dabei Anfang Juli im österreichischen Wagrain wieder jede Menge großartige sportliche und gesellschaftliche Erlebnisse.

 

Unterkunft und Ausgangspunkt der zahlreichen Unternehmungen war erneut das Jugendhotel „Saringgut“. Die bestens ausgestattete „Jugendherberge“ mit Beachvolleyballanlage, Fußballplatz und Kletterwand sowie das nahe gelegene Schwimmbad „Amadè“ bildeten den idealen Hintergrund für die vielfältigen sportlichen Aktivitäten vor Ort. Vom Jugendhotel aus starteten die Schüler mit ihren Lehrern Martin Lankes, Andreas Gabriel, Markus Dietl, Tassilo Ertl und Mareike Dankerl auch ihre besonderen Unternehmungen in die umliegenden Berge und Täler.

Ein besonderes Highlight war der zum zweiten Mal ins Programm aufgenommene „Flying Fox“ in Kleinarl. Diese Anlage, bei der die Kesselfallschlucht mit Hilfe von fünf Seilrutschen kreuz und quer „durchflogen“ wird, bot echten Nervenkitzel. Ebenfalls erst zum zweiten Mal im Programm war die E-Bike-Tour. Dank einer unerschöpflichen Zahl an elektrisch angetriebenen Leihrädern konnte im Klassenverband eine tolle Rundtour von der Talstation der „Flying-Mozart-Bahn“ aus gestartet werden. Locker und leicht wurden im E+ Modus sämtliche Steigungen bewältigt, ohne dass die Jugendlichen arg außer Puste gerieten oder jemand abgehängt wurde. Zu den Höhepunkten zählte auch wieder der Hochseilgarten am Winkler See. Dieser 8 Meter hohe Parcours mit seiner Vielzahl von Balancier- und Klettermöglichkeiten in drei übereinander-liegenden Etagen bot für jeden Schüler individuell bestaltbare Herausforderungen. Mit der Zip-Line ging es zum Schluss zweimal über den See, was sich (fast) kein Schüler und auch kein Lehrer entgehen ließ. Bereits am Montagnachmittag und den ganzen Mittwoch standen wie es sich für eine Sportwoche gehört Wanderungen auf dem Programm. Während die Montagswanderung arg verregnet wurde, war am Mittwoch beim Ausflug auf den Grafenberg bestes Wanderwetter. Zunächst ging es mit der Gondel hinauf auf den Grafenberg, dem Hausberg Wagrains. Vom Plateau aus starteten die Realschüler eine mehrstündige Wanderung auf den 2037 Meter hohen „Gabel“ (Kitzstein) bzw. für die nicht ganz so sportlichen  Jugendlichen auf den 1875 m hohen Sonntagskogel.  Eine Einkehr in der Maurachalm (1650 m), eine Floßfahrt über den Bergsee, sowie die Erkundung von Kletterwald und Schaukelwelt rundeten diese schöne, aber auch anstrengende Exkursion ab. Großen Anklang fanden die Woche über auch einige Sonder-Aktivitäten, die von den Schülern noch zusätzlich gebucht worden waren. So entschieden sich etliche Schüler für einen Schnupperkurs im Bogenschießen, andere für einen solchen im Bouldern an der hauseigenen Kletterwand. Auch das nahe gelegene Freibad wurde mehrmals besucht, wobei auch die Rutschbahnen von den Schülern gerne für künstlerische „Abfahrten“ benutzt wurden. Am Donnerstagabend stand das gesellschaftliche Highlight auf dem Plan, nämlich Wahlen zum Mr. Sommersportwoche bzw. zur Mrs. Sommersportwoche – allerdings mit vertauschten Geschlechtern. Nach etlichen Catwalks siegten am Ende „Frau“ Lukas Berger und „Herr“ Jennifer Ediger. Größte Mühe gaben sich die Schüler wieder bei der „Gestaltung“ ihrer Zimmer, da die Schlafräume von den Lehrkräften täglich auf Ordnung und Sauberkeit kontrolliert wurden. Bei dieser sogenannten „Zimmerolympiade“, bei der die Bestechung der stets hungrigen Lehrer nicht fehlen durfte, siegte ein Mädchenzimmer aus der Klasse 7c. Am letzten Tag, dem Freitag, startete man nochmals eine kleine Wanderung „rund ums Dorf“ bevor es mit der Ankunft der Busse auf die Heimreise nach Furth im Wald ging – nicht ohne einen wehmütigen Blick zurück auf eine tolle Sommersportwoche.

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