Theatertage im Schullandheim

Theaterklasse 5 und Theatergruppe der Realschule Furth in Gleißenberg

In der Woche vor den Faschingsferien verbrachten die Theaterspieler der Realschule eine Woche im Schullandheim Gleißenberg, das in punkto Theaterausstattung einiges zu bieten hat.

Von Montagmorgen  bis Freitagmittag kreierten die sechs Jungen und 17 Mädchen fleißig Dialoge und probten mit großer Ausdauer. Mit im Gepäck dabei war die griechische Sage „ Ikarus“, der mit seinen selbst gebauten Flügeln der Sonne zu nahe kommt und vor den Augen seines Vaters Dädalus ins Meer stürzt. Schon im Vorfeld hatte die Wahlfachgruppe die Zusammenhänge um Dädalus und Ikarus recherchiert. Dabei entdeckten die älteren Schüler hoch interessante Charaktere in der Welt der griechischen Götter. Nicht zuletzt stellten sie am Ende fest, dass die Götter um den Gottvater Zeus fast allesamt miteinander verwandt sind.

 

Zum Ort der Handlung, Kreta,  erfanden die jungen Schüler der Theaterklasse 5 verschiedene Choreografien, zum Beispiel zum Labyrinth des Minotaurus sowie zum Leben auf der Insel. Bei den jungen Spielern steht am Anfang des Theaterunterrichts die Bewegung im Raum im Vordergrund.

Im Laufe der Woche konnte der Handlungsfaden komplett fertiggestellt werden, wobei die Schüler abwechselnd von den beiden begleitenden Lehrkräften Frau Müller und Frau Spieler betreut wurden.

Frau Spieler, Musiklehrerin an der Realschule Furth und damit ein Glücksgriff für die Theatergruppe, probte zudem rhythmische Elemente mit den „Göttern“ ein.

Zwischen den zeitintensiven Proben am Vormittag und am Nachmittag genossen die jungen Schauspieler die Mittagspause im Schnee. Am Abend konnten sie wählen zwischen Brett- und Tanzspielen oder auch  Kostüme für die Rollen entwerfen.

Während dieser Woche im Schullandheim wurden die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 ein echtes Team. Am letzten Abend, dem unsinnigen Donnerstag, rundeten die Theaterspieler ihren Erfolg mit einer fetzigen Abschlussparty ab. Nach einem letzten Probedurchlauf am Freitagmorgen bedankten sie sich bei den betreuenden Lehrkräften für die zwar arbeitsreiche, aber dennoch gelungene Woche und äußerten an dieser Stelle schon den Wunsch, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen.

Bis dahin muss aber zuerst das Stück „Ikarus“ komplett inszeniert werden, das in diesem Schuljahr zur Aufführung kommt.

 

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Mittagspause im Schnee

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Jeder wurde von der Gruppe getragen  … auch die Lehrer

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Betreuerin D. Baumgartner und V. Spieler begutachten die Entwürfe

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Tanzspiele am Abend

 

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  Theatergruppe 5 bis 7: ein Team!

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