First Lego League 2015

Samstag, den 05.12.2015 nahmen sieben Schüler der staatlichen Realschule Furth im Wald auf dem Campus der technischen Universität in Regensburg zum wiederholten Male am Robotik Wettbewerb der First Lego League teil. Neben dem Robert Schumann Gymnasium waren sie damit eine von zwei Schulen aus dem Landkreis Cham, die sich diesem überregionalen Wettbewerb stellten.

FIRST® LEGO® League (FLL) ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heran führen möchte. Ziel ist es dabei Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technologie zu begeistern, den Teilnehmern den Gedanken des Teamgeist zu vermitteln, sowie Kinder und Jugendliche anzuspornen, komplexe Aufgaben mit kreativen Lösungen zu bewältigen. Grundlage von FLL ist ein Roboter-Wettbewerb mit Spaß-Charakter, bei dem Kinder und Jugendliche mit Hilfe eines Roboters eine knifflige "Mission" zu erfüllen haben. Die Kinder und Jugendlichen forschen innerhalb eines Teams zu einem vorgegebenen Thema, planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um eine Mission zu meistern. Die FLL Teams erfahren dabei alle Stufen einer echten Produktentwicklung. Das beinhaltet den Start mit einem Problem, verbunden mit ungenügend Ressourcen und ungenügend Zeit. Die FLL Teams wissen zudem nicht, wie ihre Konkurrenten in den Wettbewerb starten. FLL ist in jeder Hinsicht ein Mikrokosmos einer realen Firma.

Beim FIRST® LEGO® League Wettbewerb 2015/16 Trash Trek entdeckten die FLL Teams die spannende Welt des Abfalls. Vom Sammeln über das Sortieren zur intelligenten Produktion und Wiederverwendung – es  steckt mehr im Abfall, als man denkt.

Seit Schuljahresbeginn arbeiteten die Schüler zahlreiche Stunden die Woche an der Lösung der Aufgaben des Robot-Games sowie an der Erstellung des Forschungsauftrags. Idee der Schüler zum Thema Trash Trek war es, ein System zu entwickeln, um Fast Food Ketten bei der Müllvermeidung zu unterstützen. Schon bald kristallisierten sich im Projektteam die einzelnen Aufgaben heraus, wobei die Schüler ihr großes Potential, je nach Begabung und Interessenlage nutzen konnten. So waren Paul Eiber und Florian Bittihn für die Programmierung, Alexander Pohmer und Christoph Kolbeck für das Roboterdesign und Lisa Eiber, Sebastian Bittihn und Nancy Liebich für die Organisation und Präsentation zuständig. Mit großer Spannung und auch einer gehörigen Portion Nervosität ging es am Samstag nach Regensburg, wo im Gebäude der technischen Fakultät 16 Teams gegeneinander antraten. Bewertet wurden vier Teilaufgaben: Roboterdesign, Teamwork, die Präsentation des Forschungsauftrages und natürlich das Robot-Game, bei dem der selbst erstellte und programmierte Roboter verschiedene Missionen, mit einer Zeitvorgabe von 2:30 min, auf einem 240 cm x 120 cm großen Spielfeld meistern musste. Das Robot-Game war natürlich das Highlight des Tages, zumal es im großen Hörsaal vor zahlreichen Zuschauern stattfand und dabei sogar auf drei Videoleinwände projiziert wurde. In dieser beeindruckenden Atmosphäre traten die Schüler in drei Runden gegen die Konkurrenten an und konnten so manch schwierigen Punkt ergattern. Doch auch die anderen Aufgaben meisterten die sechs Jugendlichen des „Team Robotik RSF“ mit Bravour und überzeugten die Jury mit ihrer Innovationskraft und Teamfähigkeit. Am Ende stand für die Realschüler ein hervorragender 7. Platz in der Gesamtwertung, sowie ein 3. Platz in der Sonderwertung „Teamfähigkeit“ zu Buche. Schulleiter Andreas Gruber, der es sich nicht nehmen ließ die Gruppe auf dem Campus zu besuchen und die betreuende Lehrkraft Markus Mingo waren zu Recht stolz auf die Leistungen ihrer Schüler.

Florian und Paul beim Robot Game

Traditionell spendierte Herr Gruber die Brotzeit

Teamwettbewerb "Zollstock ablegen"

"Missbrauch" des EV3 als Gummibärchentransporter

Stolze Schüler bei der Siegerehrung

 

 

 

 

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