SMV-Seminar in Waldmünchen

Zwei Tage mitsamt einer Übernachtung verbrachten die ersten und zweiten Klassensprecher der Staatlichen Realschule Furth im Wald vom 20.10. bis 21.10.22 beim SMV-Seminar in Waldmünchen. Nach der Begrüßung durch Lena Rüger, der Hauptverantwortlichen Referentin des Programms, und der Vorstellung des geplanten Programms sollten sich die Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Klassen untereinander besser kennenlernen. Anschließend durfte jeder seine Wünsche und Erwartungen an das Seminar äußern.

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Bunte Herbstdekoration erfreut die Schulfamilie

Zur diesjährigen Herbstzeit erfreuen uns die Schüler*innen aus den 5., 6. und 7. Klassen mit einer gemeinschaftlichen Dekoration in unserer großen und lichtdurchfluteten Aula.

Im Fach Kunst gestalteten die 5. und 6. Klassen einen Baum voller Herbstblätter: Jedes einzelne Blatt ein Unikat. Zuerst mit Bleistift frei skizziert, wurde jedes Herbstblatt anschließend mit Wachsmalkreiden in perfekt gelungenen Farbverläufen mit den Herbstfarben rot, orange, gelb und braun gestaltet.

Im Fach Ernährung und Gesundheit dekorierten die 7. Klassen zum Themenbereich „Herbstzeit ist Kürbiszeit“. Bereits zu Hause wurden Kastanien, Blätter, Zierkürbisse und viele andere Dekorationsartikel gesammelt, die in Gemeinschaftsarbeit sehenswert arrangiert wurden.

Stellvertretend für alle engagierten Schüler*innen zeigt sich hier die Klasse 5 c vor den fertigen Kunstwerken.

Silvia Feulner FOLin

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Erlebnisreiche Tage bei der Sportwoche in Wagrain

In diesem Schuljahr gab es ein Novum an der Further Realschule: Zum ersten Mal wurde aus organisatorischen Gründen die traditionelle Sommersportwoche nicht im Juli, sondern im September durchgeführt und zwar vom 26. bis 30. September. So kann durchaus von einer lupenreinen „Herbstsportwoche“ gesprochen werden. Den Erlebniswert konnte dieser späte Termin aber nicht schmälern, denn die 51 Jungen und Mädchen aus den Klassen 7a und 7b hatten wie ihre Vorgänger im Juli jede Menge Freude und Spaß an den vielen sportlichen Unternehmungen im österreichischen Wagrain. Und auch sonst hatte der Aufenthalt im Jugendhotel „Saringgut“ mit Mehrzweckhalle, Tischtennisanlagen und Fußballplatz einiges zu bieten. Begleitet wurden die Jugendlichen von den Sportlehrern Elisabeth Groß und Erwin Lamecker sowie den Lehrkräften Andreas Gabriel und Milah Schmidt.

Wanderung in 2000 m Höhe

Programmablauf: Am Anreisetag stand nach einem Mittagessen und der Zimmereinteilung bereits eine kleine Bergwanderung auf dem Programm. Den Aufstieg auf weitgehend asphaltierten Wegen von der Unterkunft hinauf zur Mittelstation der Mozart-Seilbahn meisterten die jungen Realschüler samt Lehrerschaft problemlos. Kurze Pausen wurden für Foto-Shootings genutzt. Am Dienstag und Mittwoch standen die drei Höhepunkte auf dem Programm. Während die E-Bike Tour noch keine größere Herausforderung darstellte – dank Elektroantrieb wurden sämtliche Steigungen hinauf zur Edelweiß-Alm mühelos bewältigt – erforderte der Hochseilgarten am Winkler See mit seinen vielen Balancier- und Klettereinheiten in luftiger Höhe schon einiges an Mut und Geschicklichkeit. Als Belohnung ging es zum Schluss allerdings noch an der Zip-Line zweimal über den See. Das dritte Highlight war der „Flying Fox“ in Kleinarl. Diese Anlage, bei der die Kesselfallschlucht mit Hilfe von fünf Seilrutschen kreuz und quer „durchflogen“ wird, bot nochmals echten Nervenkitzel. Am Donnerstag mussten die Realschüler zunächst einen Englisch-Test „erledigen“, ehe es mit der Seilbahn „Flying Mozart“ den Berg hinauf zum Grießenkareck in 1991 Meter Höhe ging. Bei guten Wetterbedingungen absolvierten die Further Schüler und Lehrer am Bergrücken entlang eine mehrstündige Wanderung zum „Saukarfunktel“ (2028 m), zum Wagrainer Haus und zur Schüttalm, in der Brotzeit gemacht wurde. Zurück ging es erneut über das Wagrainer Haus zur Seilbahn und wieder hinab ins Tal. Gleich zweimal wurde während des Aufenthalts das nahe gelegene Hallen-/Freibad „Wasserwelt Wagrain“ besucht. Natürlich wurden sämtliche Becken erobert, alle Rutschen ausprobiert und auch der „Tornado“ erfolgreich gemeistert. Auch an den Abenden wurde den Schülern nicht langweilig. Brett-, Karten- und Geschicklichkeitsspiele, eine „tödliche“ Gesangseinlage, einige Zaubereien von Erwin Lamecker und eine Disco sorgten für reichlich Spaß und Abwechslung. Mit der Ankunft des Tiller Buses am Freitagmittag und der gemeinsamen Heimreise endete der Aufenthalt in Österreich und eine tolle Woche voll sportlicher, aber auch geselliger Höhepunkte nahm ihr Ende.

Text und Bilder: Erwin Lamecker

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3 Tage voller Aktion und Spaß im Kloster Windberg

Tage der Orientierung der Offenen Ganztagsschule der Staatlichen Realschule Furth im Wald: 2.-4.10.2022

Sonntag, der 2. Oktober mittags an der Festwiese in Furth. 31 Schüler der Offenen Ganztagsschule starten mit ihren Betreuern voller Vorfreude nach Windberg zu drei Tagen der Orientierung.

Die OGS besteht aus Schülern aus 15 Klassen von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe. Viele Teenager der Gruppe besuchen die OGS bereits seit mehreren Jahren und freuen sich auf drei Tage mit guten Freunden. Es sind aber auch einige neue Jungs und Mädels hinzugekommen. Diese sollten in dieser Maßnahme die Chance bekommen, sich in die bestehende Gruppe einzufügen.

Nicht nur darauf legte das Team der OGS Wert, sondern vor allem auf Teamgeist und die damit verbundenen gruppendynamischen Prozesse. Erlebnispädagogische Spiele – wie zum Beispiel ein „gestrandetes Expertenteam im Eisschollenmeer“ – wo jeder seine Fähigkeiten einbringen musste – standen im Fokus (siehe Bild), sondern auch Meditation, Ruhe und Achtsamkeit um den Schulalltag fokussiert entgegenzutreten. Nicht jedem Schüler fällt es leicht, die Anforderungen und den damit verbundenen Erwartungen die Stirn zu bieten. Das professionell geschulte Team der OGS nutze hierbei die Möglichkeit, jeden Schüler mit seinen individuellen Stärken und seinen Ängsten kennen zu lernen. Dies ist eine Bereicherung für den Alltag an der OGS, um jeden Schüler nach seinen Interessen fördern und durch das Schuljahr begleiten zu können. Der Aspekt #ZUKUNFT verfolgte hierbei die Gruppe einen ganzen Vormittag lang: Welche Ziele stecke ich mir? Was stärkt mich? Wer gibt mir halt?

Eine Nachtwanderung durch den düsteren Herbstwald, gelegen an alten zerfallenen Scheunen und schaurigen Weihern, ließ die Gruppe näher zusammenrücken. Aber auch beim Tanzen und bei gemütlich ausgelassen Runden zeigte sich schnell eine positive Gruppendynamik auf. Es gab keine Barrieren zwischen den verschiedenen Altersstufen.

Ein Highlight bestand unter anderem darin, in das Klosterleben der Prämonstratenser der Jugendbildungsstädte Windberg einen Einblick zu erhaschen. Die Schüler durften an der morgendlichen Andacht, der „Laudes“, hautnah teilnehmen. Pater Marcus aus dem Orden des Hauses nahm sich Zeit für eine Diskussionsrunde zum Klosterleben. Geduldig beantwortete er jegliche wissensdurstigen Fragen der Schüler. Von „Wieso sind sie ins Kloster gegangen?“, „Was macht man den ganzen Tag im Kloster?“ bis hin zu „Fühlen sie sich manchmal einsam?“, wurden aus tiefster Ehrlichkeit beantwortet.

Das Resümee der Schüler war: „Müssen wir schon nach Hause fahren?“, „Machen wir das wieder einmal?“ oder „Das nächste Mal fahren wir bitte eine Woche weg!“ Viele neue Freundschaften wurden geknüpft und alte Freundschaften vertieft. Keine einzige Träne floss und wir bedanken uns bei dem Team der Jugendbildungsstädte Windberg und der Prämonstratenser für die herzliche Aufnahme und Verpflegung. Nach drei Tagen voller Aktion und Spaß kamen die müden Schüler wieder wohlbehütet in Furth im Wald an. Ein besonderer Dank gilt auch unserem Träger und Förderverein für die finanzielle Unterstützung.

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