Bundesweiter Vorlesetag
an der Realschule Furth
Externe Vorleser aus Furth und Umgebung begeistern Realschüler fürs Lesen
Seit einigen Jahren ist der bundesweite Vorlesetag fest in den Jahresablauf und das Schulleben an der Realschule Furth integriert. Seit 2004 gibt es den bundesweiten Vorlesetag, eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung. Was einst mit 1.900 Teilnehmenden begann, hat sich inzwischen zu Deutschlands größtem Vorlesefest entwickelt, an dem mittlerweile über eine Million Menschen teilnehmen.
So wurde am vergangenen Freitag allen Klassen der Realschule Furth im Wald in einer ausgewählten Unterrichtsstunde aus unterschiedlichsten Büchern vorgelesen. Unter den Vorlesern fanden sich zum einen bereits bekannte Gesichter, andere konnte das Organisationteam, Nicole und Martin Maier, neu als Vorleser gewinnen. Neben der diesjährigen Ritterin Antonia Buschek, lasen weitere Vertreter der Further Stadtgesellschaft, aus Unternehmen, Behörden und Bildungsinstitutionen: Katharina Drescher-Seidl, Andrea Perlinger, Stefanie Reinhardt, Evi Schmidt, Petra Pick, Monika Ehrnböck, Heike Janda, Bianca Drechsel, Karin Stelzer, Frieda Frädrich sowie Martin Maier, Andreas Roder, Ludwig Hofmann, Franz Seidl, Thomas Schell, Jürgen Friedl und Prof. Dr. Tim Weber. Nach einer kurzen Begrüßung durch Realschuldirektorin Ulrike Partl-Mahlendorf wurden die Referenten von den jeweiligen Klassensprechern zu ihren Unterrichtsräumen begleitet, wo die Gäste aus einem selbst gewählten Buch vorlasen und in einen lebendigen Austausch mit ihren jugendlichen Zuhörern traten.
Schulleiterin Partl-Mahlendorf zeigte sich begeistert von dem großen Engagement der Vorleser. Sie betonte, dass das Vorlesen mehr als nur das Vortragen von Wörtern sei. Es bilde die Grundlage für viele Fähigkeiten, die sowohl Kinder als auch Erwachsene für ihr Leben benötigten. Für die Schüler sei das Vorlesen besonders wichtig, helfe es ihnen doch nicht nur, das Lesen selbst leichter zu erlernen, sondern auch ihr Einfühlungsvermögen zu stärken und Einblick in andere Lebenswelten zu gewinnen. Ein weiterer Mehrwert liege darin, dass die Fantasie angeregt und der Umgang miteinander gefördert werde. Damit lege das Vorlesen den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft und ein verständnisvolles Miteinander. Kinder und Jugendliche, die viel lesen, entwickelten ein besseres Verständnis für die Menschen um sie herum und würden empathischer.
Die Schülerbücherei der Realschule biete den lesebegeisterten Kindern und Jugendlichen ganz viel Lesestoff. Hier könne jeder das richtige Buch für sich finden und in die Welt der Geschichten eintauchen.
Lesen, so die Schulleiterin, sei ein Zaubertrank für den Geist.
Bildmaterial: Elisabeth Groß







