Kreativität trifft auf Zeitgeschichte
Realschule Furth im Wald präsentiert Kunst im Arnschwan-ger Fahrradmuseum

Wenn junge Kunst auf eine traditionsreiche Kulisse trifft, entstehen oft besonders inspirierende Momente. Die Realschule Furth im Wald hat dies nun eindrucksvoll unter Beweis gestellt: In einem eigenen, dafür vorgesehenen Trakt des Arnschwanger Fahrradmuseums eröffneten die Schülerinnen und Schüler ihre aktuelle Kunstausstellung. Die Räumlichkeiten boten den perfekten Rahmen für die Präsentation der vielfältigen Werke, die im Rahmen des Kunstunterrichts entstanden sind.
Feierlicher Auftakt mit Ehrengästen
Die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg und bot den jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne, auf der sie ihre Arbeiten einem interessierten Publikum vorstellen konnten. Die Schülerinnen und Schüler waren zahlreich anwesend, um ihre Gemälde zu präsentieren und die Besucher an ihrem kreativen Prozess teilhaben zu lassen.
Den Auftakt der Rednerriege machte Hans Hruschka vom Verein des Fahrradmuseums, der die Gäste herzlich begrüßte und die Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass der Ausstellungstrakt des Museums als Schaufenster für die kreativen Arbeiten der Jugendlichen dient.
Der Konrektor der Realschule Furth im Wald, Peter Schmid, schloss sich den Begrüßungsworten an. Er betonte den hohen Stellenwert der künstlerischen Bildung an der Schule und lobte das Engagement der Jugendlichen. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich unsere Schüler durch die Kunst ausdrücken und mit welcher Hingabe sie ihre Ideen umgesetzt haben“, so Schmid.
Auch der Erste Bürgermeister von Arnschwang, Alois Heitzer, hieß die Gäste willkommen und freute sich über die kulturelle Belebung der Räumlichkeiten: „Es ist wunderbar zu sehen, wie unser Museum durch diese lebendige Kunst junger Menschen bereichert wird. Der eigens dafür bereitgestellte Trakt bietet einen wunderbaren Raum, in dem sich die Kunstwerke in Ruhe entfalten können.“
Kunst als Brücke zum Landkreis
Der Kulturbeauftragte des Landkreises, Christian Eidenhard, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung solcher Projekte für die kulturelle Identität der Region. Er würdigte die Vernetzung von Schule und regionaler Kulturszene als wegweisend. Eidenhard hob hervor, dass die Ausstellung ein starkes Signal für die kulturelle Vitalität des Landkreises sei und die Kreativität junger Menschen den öffentlichen Raum auf wertvolle Weise mitgestalte.
Die Ausstellung lädt dazu ein, in die Gedankenwelt der Schülerinnen und Schüler einzutauchen. Allen Interessierten sei ein Besuch in den Räumlichkeiten des Fahrradmuseums wärmstens empfohlen – eine hervorragende Gelegenheit, einen frischen Blick auf das kreative Potenzial der Region zu werfen.
Text: Astrid Haringer



