Realschule Furth im Wald zum dritten Mal in Folge als
gute gesunde Schule Bayern ausgezeichnet

Dass Kinder, die gerne in die Schule gehen und sich dort wohlfühlen, günstigere Voraussetzungen im Hinblick auf ihren Schulerfolg haben, wurde in zahlreichen Studien bereits belegt. Gesundheit und Wohlbefinden sind bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft wesentliche Bedingungen für Bildungsqualität. Deshalb ist die Gesundheitsbildung elementarer Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrags und der Gesundheitsförderung sowie unverzichtbar im Rahmen einer nachhaltigen Schulentwicklung.
Die Staatliche Realschule Furth im Wald hat mit Ihrer Teilnahme am „Landesprogramm für die gute gesunde Schule Bayern“ zum dritten Mal in Folge gezeigt, dass sie sich mit besonderem Engagement diesen Aufgaben stellt.
Zu Beginn der Woche konnte Realschuldirektorin Ulrike Partl-Mahlendorf im Rahmen einer zentralen Auszeichnungsveranstaltung in München die von den Staatsministerinnen Anna Stolz (Unterricht und Kultus) sowie Judith Gerlach (Gesundheit, Pflege und Prävention) unterzeichnete Urkunde für das Engagement der schulischen Prävention und Gesundheitsförderung im Rahmen des Landesprogramms gute gesunde Schule Bayern 2025 entgegennehmen. Auch im laufenden Schuljahr nimmt die Realschule Furth im Wald wieder teil und wird mit Projekten sowohl die Gesundheit als auch das Wohlbefinden der Schulgemeinschaft an der Realschule Furth im Wald ganzheitlich zu stärken versuchen.
So wird es vom 17. November bis 5. Dezember in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Cham die Ausstellung „Der lange Weg“ mit Stationen einer HIV-Infektion an der Realschule Furth geben. Die Realschüler erhalten dadurch Einblick in Sorgen und Nöte HIV-positiver Menschen. Die Ausstellung will Brücken bauen und zum Nachdenken anregen. Dadurch sollen Vorurteile abgebaut sowie Gedanken an den eigenen Schutz vor einer HIV-Infektion gestärkt werden.
Des Weiteren wird in der kommenden Woche zum wiederholten Male das Theaterstück „Hab mich lieb“ ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Cham für die 8. Klassen an der Realschule Furth aufgeführt und im Anschluss im Unterricht mit Fachleuten thematisch aufgearbeitet. Neben unterhaltsamer, sexueller Aufklärung wendet sich das Stück entschieden gegen sexuelle Intoleranz, gegen Homophobie und Machogehabe. Schließlich werden auch die dunklen Seiten von Liebe und Sexualität angesprochen, Stalking und sexueller Missbrauch.





